Das Areal des Westbahnhofs Wien bildet eine massive Barriere im Stadtgefüge. In meiner Arbeit wird eine großflächige Gebäudestruktur, die sich in terrassierter, organischer Form den Herausforderungen des Gebietes stellt, entwickelt. Auf die Ausnutzung der Qualitäten des Bauplatzes wie Aussicht, Belichtung und Zentralität wurde besonderer Wert gelegt.
Ein Schwerpunkt lag auf der Überwindung des Einschnittes durch den Gleiskörper, der zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein städtebauliches Vakuum erzeugt. Ein möglicher Lösungsansatz ist ein Überbauung, die eben von der höher gelegenen Nordkante des Gebietes über die Schienentrasse führt und in weiterer Folge einen fließenden Anschluss an die tiefer gelegene Südkante findet. Die neu entstandene Fläche bildet die Grundlage für eine Bebauungsstruktur, deren Systematik sich, in Form einer begrünten und bewohnbaren Landschaft inmitten der Stadt, flexibel an die Aufgabenstellungen anpasst.