Aufnahme 29_09_2012

In meiner Arbeit untersuche ich das politische Potential künstlerischer Aktivität durch den Aspekt der Wahrnehmungsformung. Dabei verhandle ich die Architektur der Vorstellung und betrachte deren mögliche Differenzen als sich im Kontakt erzeugenden Spielraum.
Ausgangspunkt bildet die theoretische Auseinandersetzung mit Fragen zu Wahrnehmungsstrukturen und politischem Handeln. Einblick in praktische Erfahrungen zu diesen Themenfeldern geben Gespräche mit der Künstlerin Ursula Biemann, dem Künstler Oliver Ressler, den KuratorInnen Margarethe Makovec und Anton Lederer und dem Architekten Benjamin Foerster-Baldenius von raumlaborberlin. Mit dem Blick auf Arbeitsweise und Projekte wird auch die Reflexion der AkteurInnen über die persönliche Verwicklung in Prozesse der Produktion ersichtlich. Damit werden Fragen zu deren Rolle erfahrbar und eine Praxis beschrieben, die Kontakte herstellt.