Schloss Weitra im Waldviertel

In den beiden ersten Teilen meiner Diplomarbeit werde ich die Baugeschichte des Schlosses Weitra im Waldviertel, von seinen Anfängen als Teil einer mittelalterlichen Wehranlage über seine Funktion als Herrschersitz für verschiedene Besitzer bis zu seinem gegenwärtigen Erscheinungsbild als Renaissanceschloss im Besitz der Familie Fürstenberg, zusammenfassend erläutern. Der Wandel des Schlosses bezogen auf das Aussehen als auch die Funktion im Laufe der Jahrhunderte bilden die wesentlichen Eckpunkte dieses Kapitels.
Im dritten Teil wird mittels einer planlichen Bestandsaufnahme des Schlosses und des Meierhofs die gesamte Anlage in ihrem Ist-Zustand dokumentiert. Eine Funktionsanalyse der Renaissance-Anlage zeigt die momentanen Nutzungen und Potentiale und eine Fotodokumentation der einzelnen Geschoße liefert einen Überblick über das Schloss.
Im vierten und fünften Kapitel wird der alte, seit Jahren leer stehende Meierhof am Fuße des Schlosses in zwei Entwürfen einer neuen Nutzung zugeführt. Der erste Entwurf schafft 53 Wohneinheiten nach den Richtlinien der Wohnbauförderung des Landes Niederösterreichs. Der zweite konträre, freie Entwurf schafft 42 großzügigere Wohneinheiten, wobei in beiden Entwürfen die Form gleich ist und der alte Meierhof wiederhergestellt wird.