Schaubild – Zugang von Pilsbacher Straße

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Leben im Alter und zeigt anhand einer Entwurfsstudie ein Beispiel für ein Alten- und Pflegeheim in Vöcklabruck. Der Bauplatz befindet sich am nördlichen Ende der Bezirkshauptstadt, umfasst ca. 21.500 m² und ist der Standort des bestehenden Altenheimes, welches abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden soll.
Der Entwurf beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung eines neuen Stadtteilzentrums, das als Bindeglied zwischen den angrenzenden Siedlungen fungiert. Im Mittelpunkt steht dabei ein neu geschaffener Marktplatz, der durch die Verlängerungen der bestehenden Verkehrsachsen definiert wird und als Treffpunkt der Einwohner der umliegenden Siedlungen und der Bewohner des Heimes dienen soll. Um diesen neu geschaffenen Raum gliedern sich mehrerer Funktionen, von gewerblichen Einrichtungen – Nahversorger, Friseur und Café – über öffentliche Institutionen – Tageszentrum und Kinderbetreuung – bis hin zu betreutem Wohnen, die mittels Brücken zu einer Anlage zusammengeschlossen werden. Die damit verbundene Durchmischung der Generationen wirkt den Vereinsamungstendenzen älterer, pflegebedürftiger Menschen entgegen. Der Freiraum gliedert sich in zwei Zonen – einen privateren Teil nördlich, bestehend aus einem ›Sinnesgarten‹ beziehungsweise Therapiegarten und einem zum Kindergarten zugehörigen Spielplatz, und einen öffentlicheren Teil südlich, einem ›Garten der Generationen‹, der Raum für Spiel, Sport und Ruhe bereitstellt.