Vergleich der HGV-Konstruktion mit herkömmlich thermischem Schüco-Profil

Die Holz-Glas-Verbundkonstruktion erfüllt den architektonischen Wunsch einer transparenten Hülle wie auch der konstruktiven Idee einer aktiven Krafteinleitung der Fassadenkonstruktion. Das gesellschaftliche Bedürfnis nach Offenheit und Transparenz soll durch unsere modernen Konstruktionen gefördert werden, indem neue Fassadensysteme mit ökologischen, innovativen Ideen umgesetzt werden. Die immer größer werdende Ressourcenknappheit sowie die Schnelllebigkeit der letzten Jahre erfordern des Weiteren die Beachtung energieschonender Herstellungsweisen und Materialien.
Diese Arbeit beruht auf dem thermischen und bauphysikalischen Interesse, diese Konstruktionsweise kritisch zu hinterleuchten und so einen Beitrag zu diesem Forschungsbereich zu leisten. Im ersten Teil soll die Konstruktion im Hinblick auf thermische Fragen kritisch hinterfragt sowie ein möglicher Fehler gefunden und behoben werden. Im Interesse der Forschung soll ein innovativer Gedanke vorgeschlagen werden, der eine Optimierung der bisherigen Konstruktion ermöglichen kann, wobei eine solche Optimierung, mittels der bisherigen Untersuchungen und konventionellen Fassadenkonstruktionen aus Stahl oder Aluminium, zu verifizieren ist. Die Fragestellung nimmt also Bezug auf eine Optimierungsmöglichkeit, die neue energetische und thermische Ansätze ermöglicht und dem Trend neuer Fassadenlösungen mit individuellen und multifunktionalen Ansprüchen gerecht wird.