Visualisierung

In dieser Arbeit wird ein neues Hallenbad für Klagenfurt geplant. Bauplatz ist ein Grundstück auf der Sonnseite des Wörthersees. Auf dem steilen Gelände steht ein alter Turm, der 1818 zur Schroterzeugung gebaut wurde. Das Grundstück wird vom Seeufer durch eine Straße und Bahnlinie getrennt.
Das geplante Gebäude nutzt die steile Neigung des Grundstücks, um die Funktionen und Badeflächen auf mehrere Ebenen aufzuteilen. Dadurch erhalten diese viel Licht und schöne Ausblicke. Um eine direkte Verbindung zum Wörthersee zu schaffen, dient das Hallenbad zur Überbrückung der Straße und Bahngleise und leitet den Besucher direkt bis zum Seeufer.
Die Planung eines olympischen Sportbeckens mit 50 Meter Länge nimmt im Entwurf des Hallenbades einen besonders hohen Stellenwert ein. Durch die Ausrichtung parallel zum Seeufer bietet die Tribüne bei Veranstaltungen den Zuschauern nicht nur den Blick auf die Schwimmer, sondern auch eine Aussicht auf den See und die umliegenden Berge. Während der alltäglichen Hallenbadnutzung kann die Tribüne als höhenversetzte Liegefläche genutzt werden. Eine weitere Besonderheit des Projekts ist die Einbeziehung des Schrottenturms in das Gebäude. Im Entwurf wurde die Idee des Schrottenturms als Rutschenturm verwirklicht. Dabei führt eine Wasserrutsche von der Spitze des Turms in das Gebäude und bis zum Wörthersee. Die Rutsche verbindet die Wasserbecken auf allen Ebenen mit der Möglichkeit überall ein- und auszusteigen.