Masterplan Güterstraßenbahn

Ausgehend von der Problemstellung der vorherrschenden Belastung durch den LKW-Güterverkehr im urbanen Raum Wien wurde ein Konzept zur Verringerung des Quellziel- und Binnenverkehrs in der Stadt Wien erstellt. Die Straßenbahn soll als Transportmittel für den innerstädtischen Güterverkehr genutzt werden. Die CCR Güterstraßenbahn verkehrt vorwiegend auf bestehender Infrastruktur. In den bestehenden Wendeschleifen des Straßenbahnnetzes wird auf ein Last Mile System umgeschlagen.
Das CCR Konzept sieht drei Ausbaustufen vor. In der Startphase wird ausgehend vom Standort Koppreiterremise das System initiiert. In der zweiten Ausbaustufe wird das Güterstraßenbahnsystem in das hochrangige Güterverkehreisenbahnnetz eingebunden. In der dritten Ausbaustufe erfolgt die weitere Anbindung zum Hafen und zum, bis dahin fertiggestellten, Frachtenterminal Inzersdorf. Der Standort Koppreiterremise nimmt eine tragende Rolle des gesamten Systems ein. Der City Cargo Router verteilt, lagert und kommissioniert vorwiegend Güter auf Europaletten, die per Wiener Lokalbahn, Straßenbahn, LKW, Last Mile Verkehr angeliefert werden. Neben dem Logistiksystem beherbergt der CCR auch einen Lagerverkauf direkt vom Hochregal, ein Restaurant, ein Café sowie eine Straßenbahnhaltestelle. Besonders Besucher und Einkäufer erhalten durch die Nähe zur Maschinerie einen tiefen Einblick in die Prozesse der innerstädtischen Logistik.