Explosionszeichnung

Ausgangspunkt für die vorliegende Diplomarbeit war der Schinkel-Wettbewerb 2014, an welchem mit dem Projektstand Januar 2014 teilgenommen wurde (Preisträger in der Fachsparte Architektur). Die Ansätze des Wettbewerbsbeitrages wurden im Zuge der anschließenden Bearbeitung im Rahmen der Diplomarbeit weiter ausgearbeitet.
In der Fachsparte Architektur des Schinkel-Wettewerbs lautete die Aufgabenstellung einen Kultur Campus in Berlin Spandau, also ein gemeinschaftliches Zentrum, zu entwerfen. Mit dem folgenden Beitrag soll gezeigt werden, wie ein solches Zentrum mittels einzelner Phasen nach und nach entstehen und dadurch ein bestehender Ort stufenweise sanft umprogrammiert werden kann.
Wie der Entwurf selbst ist die Arbeit schrittweise aufgebaut. Zunächst erfolgt eine analytische Auseinandersetzung mit den Hauptthemen des Wettbewerbs. Wie kann bei der momentanen wirtschaftlichen Situation Berlins, beziehungsweise Spandaus, ein derartiges Projekt realisiert werden? Wie können die Definitionen der Begriffe Campus und Kultur in das Projekt mit einbezogen werden und auf die Entstehung Einfluss nehmen? Können aus dem zu bebauenden Areal neue Synergieeffekte für die zukünftige kulturelle Mitte Spandaus abgeleitet werden? Anschließend wird die eigentliche Realisierung des Projektes anhand seiner Projekt-Phasen genauer erläutert.