3D Querschnitt auf der Höhe Neustiftgasse

Wien wird bis zum Jahr 2035 zwei Millionen Einwohner haben. Diese Verdichtung bringt Spannungen mit sich, welche durch zusätzliche innerstädtische Frei- und Grünräume ausgeglichen werden könnten und die zugleich auch die Lebensqualität erhöhen würden. Monofunktionale Bereiche, wie etwa große Straßenräume, die primär dem Individualverkehr dienen, haben ausgedient – neue Ideen müssen her! So könnte man große Verkehrsachsen, wie den Wiener Gürtel, welche auch in Zukunft das Stadtbild prägen werden, als Chance sehen und versuchen sie wieder in lebenswerte und demokratische Freiräume umzuwandeln in denen der Mensch wieder im Vordergrund steht.
Vielleicht erfordert es für ein wachsendes Wien im Jahr 2035 und danach aber auch, zusätzlich zur Suche nach neuen Formen des öffentlichen Frei- und Grünraumes, eine Neuorganisation, gerade auch der dicht befahrenen Straßen, sowie neue Lösungen für die gründerzeitlichen Blockrandbebauungen entlang solcher Straßenräume.
Der Erforschung neuer Formen und Funktionen von öffentlichem und privatem Grün- und Frei- sowie Wohnraum entlang von Hauptverkehrsachsen, im konkreten Fall am Beispiel des Wiener Westgürtels, hat sich die vorliegende Diplomarbeit verschrieben. Im Idealfall kann das Projekt einen kleinen Anstoß liefern, es lohnt sich jedenfalls über Alternativen für die Zukunft nachzudenken!