Interviewpartner

In dieser Arbeit steht der Nutzer sowie die gebaute Umgebung im Vordergrund und welchen Einfluss beide aufeinander haben. Untersucht wird der Einfluss von Architekturpsychologie im Bezug auf die aktuelle Pädagogik und auf den Schulbau aus architektonischer Sicht. Ein historischer Rückblick erklärt den heutigen Trend der Pädagogik und die damit verbundene räumliche Übersetzung im Schulbau. Anwendungsbeispiele verdeutlichen die Theorie. Im Entwurfsteil dient der Wettbewerb über den Zubau des Leistungszentrums Südstadt als Basis. Die »Liese Prokop Privatschule für Hochleistungssportler« wird um 320 m2 erweitert. Schule, Wohnen und eine Turnhalle verschmelzen in einem Gebäude.
Welches Hintergrundwissen braucht der Planer, um eine freundliche Umgebung für den Nutzer zu schaffen? Geht man der Frage nach, so befasst man sich auch mit Architekturpsychologie. Da sich diese mit dem Zusammenhang von Wohlbefinden, Leistung und Sozialverhalten befasst, ist die Anwendung an einem Schulgebäude naheliegend. Ziel ist es, einen allgemeinen Überblick über die Architekturpsychologie zu gewinnen, um die Erkenntnisse der Theorien im Entwurf als zusätzliches Werkzeug anwenden zu können. Sind die aktuellen, räumlichen und pädagogischen Trends aus psychologischer Sicht für den Nutzer zu befürworten und wenn ja, warum? Welchen Einfluss hat die Architekturpsychologie auf das Arbeitsumfeld und die Leistung? Die aktuellen und relevanten Ergebnisse von empirischen Studien sind in die Arbeit eingeflossen.