Schaubild Phsychotherapie

Der Fokus meines Entwurfsvorschlages liegt darin, gewisse Bedürfnisse von Menschen mit depressiven Erkrankungen zu erkennen und zu berücksichtigen und architektonisch darauf einzugehen. Ziel der Planung war es, eine Krankenhausatmosphäre zu vermeiden. Der Entwurf geht mit seiner kleinteiligen Bauform auf den Kranken als Individuum und seine Bedürfnisse nach Privatsphäre ein. Sämtliche Entscheidungen im Entwurfsprozess nehmen Bezug auf die Umgebung und den Menschen. Diese Gegebenheit soll die nötige Ausgeglichenheit der betroffenen Menschen wiederherstellen. Die Wichtigkeit der Genesung, die direkt in Verbindung mit der Architektur und Landschaft steht, wird hier aufgezeigt. Die ruhige Bauform, die klar strukturierte Grundrißgestaltung und die Reduktion auf wenige Materialien erzeugen, zusammen mit den hellen, lichtdurchfluteten Räumen, eine besondere Atmosphäre für den Erkrankten, fernab des stressigen Alltags. Die Gebäudeform erhält ihre formale Gestalt vor allem durch die Topographie des Bauplatzes und schmiegt sich an den Hang an. Der Entwurf vermittelt Intimität, Licht, Materialität, Sehnsucht, Sinnlichkeit, Wahrnehmung, Bewegung und Natur.