Timber house in the poplar tree area

Das Projekt konzentriert sich auf einen unterentwickelten jährlich überschwemmten Ort am rechten Ufer der Donau. Der umgebenden Region fehlen nahezu alle Produktionsressourcen. Basierend auf den Ergebnissen einer umfassenden Analyse wurde die Projektidee geformt: die natürliche Schönheit des Ortes bewahren, einen einzigartigen Raum gestalten, der den kulturellen Austausch und die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördert und unterstützt.
Der Ort ist einerseits als Ausgangspunkt zur Landerkundung und andererseits als Erholungsgebiet und Urlaubsziel für kürzere oder längere Aufenthalt geplant. Er soll nicht nur ein beliebtes Ziel für Touristen werden, sondern er soll auch einige Probleme der Stadtplanung lösen. In dem Projekt wird eine Verbindung, zwischen der neu gebauten Brücke über die Donau und der Stadt, eine Fußgänger- und Fahrradpromenade vorgeschlagen. Diese soll als schöner Spazierweg entlang des Flussufers und gleichzeitig auch als Deich gegen Hochwasser mit darunterliegenden Parkmöglichkeiten dienen. Der bestehende Pappel-Auwaldbereich soll erhalten bleiben und den Besuchern Unterkunft bieten – spezielle überflutungssichere Häuser, Pfahlbauten aus Holz, werden dafür aufgestellt. Am Ende der Promenade soll das neue Kunstzentrum ein kultureller Treffpunkt mit Möglichkeiten des Erlernens alter Künste errichtet werden. Die Arbeit basiert auf der referenzierten Literatur und den statistischen Informationen sowie auf Eindrücken und Erfahrungen privater Reisen und Begehungen.