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Das Projekt wird initiiert, um die zentrale Fußgängerzone mit dem Flussufer und der Anlegestelle zu verbindet. Die Kommunikation zwischen diesen beiden Orten ist derzeit, durch den intensiven Verkehr, Mangel an urbanen Strukturen und generelle Ungeordnetheit der Flächen der Küstenregion, behindert – enge Straßen, keine Fußgängerwege und Durchgänge, grüne Flächen … Die Abtreppung des Geländes und der Höhenunterschied von 30 Metern, die historisch der Verteidigung gegen Angriffe vom Fluss aus auf die Stadtfestung dienten, erschweren die Ausformung eines Fußgängerkorridors.
Das Projekt »überbrückt« nicht nur den existierenden Zustand, sondern ändert durch das Designs des Entwurfs und die Funktionen den Charakter des Standortes. Die Idee ist, dass die Parkfläche von Kalemegdan »gestreckt wird« und so eine Fußgängerrampe formt, die eine Verbindung zum Fluss herstellt. Unter der Parkfläche entsteht ein Gebäude mit einer innenliegenden Verbindung zum Fluss. Dieses Gebäude fasst Funktionen und Inhalte, die historische und städtebauliche Relevanz für den Standort haben. Es entsteht somit ein neuer kultureller, edukativer und kreativer Raum.