Die Arbeit »Dance« befasst sich mit dem Entwurf von Tanzräumlichkeiten auf dem Wasser. Durch die nicht vorhandenen Bauplatzgrenzen werden verschiedenste Formvarianten der Raumelemente auf dem Wasser erarbeitet. Die Freiheiten, die durch die schwimmende Unterlage von Raum- und Baukörper enstehen, werden ausgenutzt und verschiedenste Kombinationen konstruiert. Der Tanz findet deshalb nicht nur Innen, sondern auch Außen statt – auf dem Wasser als Tanz der Baukörper am See.
Baukörpergrundfigurationen brechen aus ihrer kompakten Struktur aus und formieren sich zu neuen, unterschiedlichen Raumgebilden. Diese können Abbilder von Tänzer/innen oder Kombinationen von Schrittfolgen darstellen. Die Bewegung ist nicht nur in der Veränderung der Raumgrundstruktur erkennbar, sondern auch in den Bauelementen selbst. So kann eine Wand im Boden versenkt oder das Dach geneigt werden. Durch die Bewegung des Wandelementes wird der Raum nach Außen geöffnet und nimmt Bezug zur Umgebung auf. Das Dachelement verändert vertikal die Position und es entsteht die Möglichkeit es als Tribüne zu nutzen. Die schwimmenden Baukörper können die Position auf dem Wasser ändern sowie auch die Funktionen, wie Proberaum, Bühne und Tribüne.