Motorisiert vs. unmotorisiert

Eine schöne Landschaft, am besten unberührt, ist das Ziel vieler Urlauber. Dies steht oft in Konflikt mit der Infrastruktur, in welcher der Individualverkehr vorherrschend ist. In meiner Arbeit beschäftigte ich mich mit dem Konzept einer leisen Fortbewegung auf einer Route, was zu einer positiven Entwicklung der Nutzung beiträgt, ohne die Tier- und Pflanzenwelt zu beeinträchtigen.
Die Landschaft der Küste des östlichen Veneto in Italien ist geprägt durch ihre Lagunen. Um dieses Gebiet zu bewirtschaften, begann der Mensch Flächen durch Gräben zu entwässern. Diese Flüsse und Kanäle sind nun ein typisches Bild dieser Gegend. Allerdings werden dadurch die an der Küste gelegenen Städte vom alternativen Verkehr getrennt. Die Strecke führt nur über eine weite, stark befahrene Straße. In meinem Diplomarbeitsprojekt werden beispielhaft zwei Städte, Bibione und Caorle, mit einem Weg für die langsame Fortbewegung verbunden. Durch Freiraumkonzepte wird die umgebende Landschaft gestaltet. Die Gegend und ihre Geschichte kann neu erlebt werden und durch Aktivitäten in der Landschaft wird das Naturbewußtsein gestärkt. Sowohl für Touristen als auch für Bewohner der beteiligten Orte soll eine Erfahrung jenseits des Massentourismus möglich werden. Eine andere Identität des Gebiets der oberen Adria wird erzeugt.