Übersicht Bildungsgrätzl

Diese Diplomarbeit setzt sich mit der Aufgabe auseinander, in Leerständen in der Sockelzone eine Schule als Netzwerk aus Lernräumen zu errichten, um in innerstädtischen Gründerzeitvierteln den erhöhten Bedarf an Bildungsräumen abzudecken.
Im Theorieteil werden die Grundlagen zu den Themen Aneignung, Umwelt + Lernen und Bewegung + Lernen behandelt, um danach die Rolle der Schule als Teil eines Netzwerks zu beleuchten. Hier finden sich Beispiele wie Community Education, das Parkway Project und das Wiener Campus Modell. Im Kapitel Pädagogik werden die Themen »Offener Unterricht« und »Bewegte Schule« behandelt und durch eine Vor-Ort-Recherche ergänzt. In Hinblick auf den Städtebau erläutert die Arbeit den Wiener Blockrand und die Thematik »Leerstand in der Erdgeschoßzone« sowie mit Beispielen aus dem Tourismus darauf reagiert werden kann.
Die darauf folgende Standortanalyse zu Themen, wie Infrastruktur, Verkehr etc., die Bauplatzanalyse und der Vergleich des Raumprogramms mit dem des Wiener Campus plus bilden die Grundlage für den vorliegenden Entwurf, indem die einzelnen Lernräume und Bereiche im Detail ausgearbeitet sind.
Im Anhang findet sich der Wettbewerbsbeitrag movingeducation, der als Grundlage für drei Interviews diente, in denen das Konzept des Bildungsgrätzls einer Einschätzung durch Pädagoginnen unterzogen wird. Abschliessend wird ein Resümee über das Projekt und seine Rahmenbedingungen gezogen.