Grundriss mit Raumfunktionen – Im Norden, dem Fluss zugewandt liegen die öffentlichen Bereiche

Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem Entwurf eines Besucher- und Forschungszentrums für den Naturpark Tiroler Lech. In dem 42 km2 großen Naturpark liegt die Wildflusslandschaft Lech, eine der schützenswertesten Naturlandschaften Mitteleuropas. Um für eine Landschaft das Prädikat »Naturpark« zu erhalten, reicht der alleinige Schutzgedanke nicht aus, auch der Forschungs- und Bildungsauftrag muss erfüllt, die Möglichkeit zur Naherholung ermöglicht und der Förderung der Regionalentwicklung nachgekommen werden. Das bedeutet, der geschützte Lebensraum wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Durch diesen Entwurf eines Besucher- und Forschungszentrums wird diesen Funktionen ein Zuhause gegeben. Es ist ein Meetingpoint für Besucher, um sich zu informieren bevor sie den Naturpark erkunden. Weiters ist es Unterkunft für die Verwaltung des Naturparks und für die Forschung Stützpunkt, der in unmittelbarer Nähe zum Forschungsobjekt liegt. Von der Interaktion zwischen Besuchern und Mitarbeitern können beide Seiten profitieren.
Es soll ein Drehpunkt zwischen Zivilisation und unberührter Natur entstehen. Für das Gebäude sollen so wenig Rohstoffe wie möglich verwendet werden und die Natur möglichst unangetastet bleibt. Der Mensch soll Besucher im Naturpark bleiben und, wenn er wieder verschwindet, so wenig Spuren wie möglich hinterlassen.