Ist es möglich, sich auch als Stadtbewohner von Wien weitgehend selbst zu versorgen? Was ist dazu nötig und wie kommt man zu einer entsprechenden Fläche, um darauf sein eigenes Gemüse anbauen zu können? Gesellschaftliche Trends deuten darauf hin, dass immer mehr Menschen wissen wollen, wo und wie ihre Lebensmittel produziert werden und am liebsten auch selber Hand anlegen würden – doch ist das auch in Wien möglich?

Es stellt sich die Frage, ob es möglich ist, eine Harmonie zwischen Architektur, Pflanzenheilwissen sowie dem Selbstversorgungsgedanken zu finden und dadurch ein neues Bewusstsein zu wecken.

Eine Bestandsaufnahme aller Grünflächen hat Aufschluss darüber gegeben, dass Wien genügend Fläche hat, um allen Bewohnern eine ›produktive StadtLandschaft‹ zur Verfügung zu stellen. Derzeit ist das noch nicht ausführbar, aber mit neuartigen Begrünungsideen, wie der ›Vertikalen Wand‹ oder den ›Mobilen Gärten‹, könnte es schon in naher Zukunft realisierbar sein. Hierzu wurde mit zuständigen Magistraten, der Lokalen Agenda 21, dem ›Wohnpartner‹, einigen Landschaftsplanern und Gartenexperten gesprochen und nach Lösungen gesucht, die eine klare Struktur und einen schnelleren Zugang zu einem eigenen ›Stückchen Land" ermöglichen.

Anhand des Stadterweiterungsgebietes ›In der Wiesen‹, das sich zum Ziel gesetzt hat das größte Urban Gardening Projekt der Welt zu werden, wurden alle vorangegangenen Gartenthemen für eine zukunftsfähige, selbstversorgende Stadt zusammengetragen.