Innenraum I (© e253.6 Gestaltungslehre und Entwerfen)

Diese Arbeit untersucht verschiedene Wohnformen, deren diverse Grundrisse entlang unterschiedlicher Erschließungstypen entwickelt wurden. So entstand ein reichhaltiges Angebot an Wohnraum, dessen Grenzen nicht an den Wohnungstüren klar gezogen werden, sondern durch heterogene Schwellenräume unterschiedliche Arten der Nachbarschaftsbeziehungen zwischen Stadtraum und Schwelle fördern, ohne dabei die Privatsphäre zu beschneiden. Da alle Wohnungen durchgesteckt sind, können die Individualbereiche klar von den öffentlichen Bereichen abgegrenzt werden und, zum Hof bzw. der Gasse hin orientiert, von einer anderen Atmosphäre profitieren. Dieser Unterscheidung von Vorder- und Rückseite sowie dem umgebenden Ensemble des Kauerhofs und der restlichen Bebauung trägt die Fassade als entsprechend gegliedertes Gewand Rechnung.