Kreisförmige Anordnung funktionaler Einheiten

Architektur ist die Auseinandersetzung des Menschen mit umbautem Raum. Sie gestaltet Lebensräume, in denen soziale Interaktionen ablaufen und deren Anforderungen an die Architektur so facettenreich sind, wie die Bedürfnisse der Menschen selbst für die sie errichtet wird. Ziel ist es Räume zu schaffen, die sich den jeweiligen Situationen entsprechend anpassen und den für die jeweilige Anforderung und Nutzung optimalen Grundriss schaffen. So erfordert der ideale Grundriss einen hohen Grad an Adaptionsfähigkeit sowie Flexibilität und lässt nicht nur ständige Veränderung, sondern auch stetige Wandelbarkeit zu, um auf Bedürfnisse verschiedner Nutzer zu reagieren. Durch die kreisförmige Anordnung funktionaler Einheiten, verschmelzen Boden und Wand. Nicht benötigte Flächen werden ausgelagert, andere wiederum in den Grundriss eingegliedert. In der Symbiose aus Transformation und Mechanisierung entsteht Architektur, die Flexibilität, Variabilität sowie Multifunktionalität bietet und sich erst durch die Interaktion mit dem Menschen entfaltet. Das Verweilen der Grundrissebenen in verschiedenen räumlichen Positionen ermöglicht einerseits eine großzügige zusammenhängende Nutzung, andererseits einen kompakten Baukörper, der nicht nur fortwährend neue räumliche Beziehungen und Verschränkungen bildet, sondern zugleich ein neues Denken über Abläufe und Nutzungen fordert und durch ein stetig verändertes Raumerlebnis besticht.