Rendering bei Nacht

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit Jugendwohnen. Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren, aus schwierigen Familienverhältnissen, soll ein Ort zur Verfügung gestellt werden, an dem sie sich sicher und geborgen fühlen. An diesem werden sie pädagogisch betreut und von Studenten aus verschiedenen Fachbereichen unterstützt.
Jeder Jugendliche kann seine persönliche »Wohnbox« gestalten, die er für maximal drei Jahre allein und mietfrei bewohnen darf. Manche Elemente dieser Boxen werden direkt von den Jugendlichen selbst in der hauseigenen Werkstatt hergestellt. Dies lässt sie ihr Können, den Wert ihrer Arbeit, erkennen, wodurch ihr Selbstwertgefühl und das Vertrauen in sie selbst gestärkt wird. Das Ziel ist, dass die Pädagogen und Studenten mit ihren Schützlingen gemeinsam deren Wünsche für die Zukunft herausfinden. In den drei Jahren soll mit professioneller Hilfe ein Plan für die Umsetzung erstellt werden.
Der Entwurf befasst sich mit der Suche nach der geeigneten Wohnform für das eben beschriebene soziale Konzept. Aus den zahlreichen, ausführlichen Analysen ist deutlich hervorgegangen, dass man die Privatsphäre steigern muss, um die Lebensqualität zu erhöhen. Gleichzeitig ist es wichtig über Gemeinschaftsräume, die viele Nutzungsmöglichkeiten bieten, aber auch kleinere private Ecken, das soziale Gefüge zu stärken.