Perspektiven – Transporter mit Gartenmodulen beladen (© Erkin Bayirli)

Das Phänomen Stadt wird in der heutigen Stadtproduktion in einem prozessualen Kontext gesehen. Begriffe, wie temporäre Nutzung, Open-Source-Städtebau, informeller Urbanismus usw., sind in zeitgenössischen Designkonzepten zu finden. Das Auflockern und Aufbrechen alter Stadtstrukturen durch partizipative Projekte, als Mittel für die Gestaltung, wie »Urban Gardening«, entsteht aus dem Wunsch der BewohnerInnen heraus, ihre Umwelt aktiv mitzugestalten, und verspricht eine spürbare Steigerung der Lebensqualität in innerstädtischen Ballungszonen.
Bewegung fällt auf, die spielerische Inszenierung weckt Interaktion auf ungezwungene Art und Weise.
An das Design des mobilen Gartens sind spezielle Anforderungen gestellt: der Garten ist transportabel und vollständig automatisiert; ein rascher Auf- und Abbau ist möglich; das Design hat eine einfache, verständliche Bedienung; der Garten ist modular aufgebaut, verschiedene Funktionen sind miteinander kombinierbar; Reparaturen sind ohne großen Aufwand möglich; der Garten passt sich mit seinen Bestandteilen unterschiedlichem Terrain an und ist wetterfest, das futuristisch anmutende Design möchte ein nachhaltiges Thema ein wenig aus der romantischen, alternativen Ecke herausholen und spannend verarbeiten, um so Begeisterung bei den NutzerInnen zu erzeugen.