Evolution / Entwurf

Grüblhof & Erhaltung
Die Wurzeln des Grüblhofs reichen ins Mittelalter zurück. Der abgebrannte Dachstuhl wurde 1888 restauriert, und wird – wie kunstvolle Gewölbe, Mauerwerke, soziale Feuerstellen und Granit-Torbögen – nicht nur erhalten, sondern zeitgemäß in dessen ursprünglichen Qualitäten und Funktionalitäten hervorgehoben.
Belichtung & Öffnung
Warmes, flaches Licht fällt aus Nordwesten auf den Hof. Die Scheune (Nordwestflügel) wird um 111 Meter entlang der Achse hinaus projiziert. Kostbares Abendlicht erobert den Innenhof. Daraus ergeben sich eine hygienische Trennung der kleinlandwirtschaftlichen Tierhaltung sowie ein inspirierender Blick in die Ferne.
Schwelle & Architektonische Akupunktur
Der Bezug von Innen und Außen wird durch eine simple architektonische Akupunktur greifbar. Vierkantgehöfte sind auf leichten Anhöhen mit einem markanten Baum situiert. Der Entwurf invertiert die Schwelle (Innen vs. Außen), der Flurbaum wird im Hof positioniert, sowie ein Zweiter bei der herausgezogenen Scheune. Die zwei Bäume mit traditionellen Granittrögen spannen eine Achse auf, welche sich in Form eines Bachs zum Tierstadl schwingt und dort als Wasserversorgung dient. Die Wasserstelle charakterisiert mit dem Bergahornbaum den Hof als Dorfplatz.

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… offen ist mehr.