Wechselspiel von Theorie und Praxis

Das Hauptaugenmerk der Arbeit liegt auf der Entwicklung eines Modells zur Definition der raumbezogenen Identität. Anhand dieses Modells wird versucht, die Fragen zur Entstehung der Identität, der Fallbeispielgemeinde Rabenstein an der Pielach in Niederösterreich, zu beantworten.
Wie entsteht die raumbezogene Identität und durch welche Eigenschaften wird sie definiert? Was macht die Identität von Rabenstein aus? Womit identifizieren sich die BewohnerInnen von Rabenstein und wie kann die bestehende Identität aufgewertet werden? Diese Fragen werden mittels unterschiedlichen Erhebungsmethoden, wie dem empirischen Spaziergang, Gespräche mit FachexpertInnen, kognitive Karten und Umfragen ausgearbeitet.
Die raumbezogene Identität wird parallel auf zwei Ebenen betrachtet. Neben der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen, theoretischen Zugängen zu diesem Thema, wird von Anbeginn eine Verknüpfung zu dem partizipativen Prozess in der Fallbeispielgemeinde hergestellt. Darauf aufbauend werden ein Konzept mit drei gestalterischen Planungsinterventionen sowie zwei nutzungsorientierte Interventionen entworfen, welche die bestehenden Möglichkeiten der Identitätsentwicklung in der Gemeinde aufgreifen.